Ich mag es, wenn man mich tritt - Ein Fußball vor der WM

Die gigantische Spannung und Freude, die sich aufbaut im Stadion, wenn mit mir gedribbelt, gekickt und gefoult wird. Eine mächtige Gefühlspalette kommt da in Gang. Manchmal werde ich verflucht. Ein andermal werde ich geküßt auf meine glatte, aus 14 Kunststoff-Einzelteilen bestehende Außenhaut. Und man nennt es Wunder, wenn nach Stoßgebeten in den Himmel sich nach der 88. Minute das 0:1 plötzlich in ein völlig unverdientes 2:1 wandelt. Es kommt auch vor, daß ich während eines Spiels schnöde geklaut werde - leider - dann wird fix ein neuer Ball eingeworfen und die Fans jubeln. Mega-cool der Applaus. Da sitzt eine Kleinstadt von über 60 000 Menschen herum und brüllt Richtung Rasen zu mir. Schließlich bin ich nicht einfach nur so n rundes Leder. Drei Jahre lang haben Ingenieure von Adidas geforscht, um d e n Perfekten meiner Sippe zu schaffen. Herausgekommen ist für die WM ein Fußball, der im Flug nicht eiert, präzise zurückprallt und selbst nach 3500 Schüssen gegen eine Stahlplatte kaum an Luftdruck verliert. Whow.
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Szene-Telegramm 02/2005
Szene-Telegramm 02/2005: ++++ Spanien neues Eldorado der Disko-Szene ++++ Tagebücher von jungen Müttern im Internet ++++ Die etwas andere Lesung - Poesie über den Türsprecher ++++ Luxushotels in Paris wappnen sich gegen Diebesbanden ++++ Kein Jawort ohne Schönheitsoperation ++++
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Berlin
Berlin besitzt wohl die meisten kulturellen wie politischen Einrichtungen in Deutschland. Dennoch heißt Berlin entdecken nicht, dass man jede Institution, jedes Museum einfach abklappert. Jedes Mal, wenn man sich auf die Suche nach einem Museum begibt, ist die Umgebung schon sehenswert. Es lohnt sich auf jeden Fall die verschiedenen Plätze zu besichtigen und die Atmosphäre zu genießen.
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